12 von 12: AMIGO-Spielefest 2017 in Mannheim

Ihr Lieben, heute wage ich mich mal an ein neues Format! Und zwar mache ich bei der Aktion #12von12 mit. Das ist eine Bloggeraktion, bei der man 12 Bilder am 12. eines Monats postet. Und in diesem Fall nehme ich euch mit in den Luisenpark in Mannheim, wo vergangenen Samstag das erst Mal das Spielefest des Verlags AMIGO stattfand. Immens, was ein Verlag alleine auf die Beine stellen kann!

Chris in der HüpfburgGanz ungewöhnlich für ein Spieletreffen, fand der Spaß schon um 9 Uhr an. Wie zu erwarten, war es aber um die Uhrzeit noch nicht allzu voll, weshalb die Hüpfburg auch noch nicht von kleinen Kindern belagert wurde. Sehr zu meiner Freude 🙂

Erklärtisch von Piraten KapernPiraten Kapern hieß das Spiel, das wir uns von dieser netten Piratin erklären lassen haben. Es handelt sich um ein leichtes Würfelspiel mit Ereigniskarten. Nach erfolgtem Probespiel durfte man auch eine Goldmünze aus der Schatztruhe ziehen. Neben der leckeren Kauschokolade in der Münze gab es die Chance auf Promo-Karten oder das komplette Spiel. Während ich leider leer ausging, hat Alex, der mich begleitet hatte, wenigstens ein paar Promo-Karten erhaschen können.

Chris beim Öffnen der WundertüteEines der Highlights des Festes waren die Wundertüten, die verkauft wurden und deren Erlös an CFI Internationale Kinderhilfe ging. Was da so drin war? Für satte 5 Euro ein AMIGO-Kartenspiel, zwei Schnupperspiele, ein Bohnanza-Schlüsselanhänger, ein SET!-Bierdeckel und ein paar Süßigkeiten. War okay 🙂 Bei mir war Rage drin.

Zwei Personen beim Speedcups spielenKlarer Trend auf Spieletreffen: XXL-Versionen von Spielen. Hier seht ihr Speed Cups, ein Schnelligkeitsspiel, bei dem man Eimer nach gegebenem Muster aufstellen muss. Ganz schön hektisch das Ganze. Aber lustig und in der normalen Version auch als Trinkspiel geeignet: Erst trinken, dann Becher aufstellen 😉

Gruppe von Menschen warten auf das Wizard-TurnierHauptact des Tages war eigentlich die Deutsche Meisterschaft in Wizard. Über 200 Leute nahmen aus ganz Deutschland teil. Echt immens, wie ein Spiel alleine so mobilisieren kann. Wer genau hinschaut kann übrigens Vertreter des Darmstädter Spielekreises finden 😉 Und wie dem Beitragsbild oben zu entnehmen ist, haben sich sogar Leute verkleidet! Zauberhut ab!

Zwei Personen beim Spielen von Mino & TauriNatürlich gab es auch eine Spieleausleihe. Als ich damals selbst an der Spieleausleihe bei Darmstadt spielt gearbeitet habe, wollte gefühlt jede zweite Familie Mino & Tauri ausleihen. Deshalb war es mehr als Zeit dieses lustige Kinderspiel mit Magneten mal auszuprobieren. Echt gut, um Kommunikation und Koordination zu fördern! Übrigens, um Bezug zur 12von12-Aktion zu nehmen, dort musste man auch 12 Gegenstände einsammeln 😉

Zwei Personen beim Spielen von ExpeditionNatürlich konnten wir nicht nur Kinderspiele spielen, also musste Expedition her, ein schon älteres, aber neuaufgelegtes Spiel. In diesem gilt es, die drei Expeditionen in die Richtung seiner Zielkarten zu lenken. Die Zielkarten sind dabei überaus lehrreich gestaltet und erzählen über kuriose Orte der Welt.

Drei Personen beim Spielen von Déjà-VuDie ganze Zeit über waren wir zu zweit. Mittags stieß aber noch eine Freundin dazu, mit der wir dann Déjá-Vu gespielt haben. So richtig kann ich das Spiel nicht begreifen: Es werden Karten mit Symbolen aufgedeckt. Sobald ein Symbol das zweite Mal kommt, darf man es aus den Plättchen in der Mitte heraus nehmen. Nun ist es aber so, dass nach spätestens der dritten Partie nicht mehr klar ist, ob das Symbol in dieser oder der vorherigen Partie bereits aufgedeckt wurde. Es wird also nach mehrmaligem Spielen schwieriger. Puh, welches Spiel kann sowas schon von sich behaupten? Fraglich, wie das auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres kam.

Zwei Personen beim Spielen von Saboteuer - Das DuellDemletzt hab ich Saboteur – Das Duell an einen Mannheimer Freund verschenkt, ohne es bisher gespielt zu haben, da ich einfach mal dem guten Ruf von Saboteur vertraut habe. Zurecht, wie sich herausgestellt hat. Das Zwei-Spieler-Kartenspiel ist abwechslungsreich und hat einen tollen Ärger-Faktor!

Zwei Personen beim Spielen von Schwarz Rot GoldEs gab noch ein XXL-Spiel. Hier seht ihr das Lege- und Schnelligkeitsspiel Schwar Rot Gelb. Von den Regeln her sehr einfach, hätte ich nie gedacht im Eifer des Gefechts Legefehler zu machen. Tja, so konnte ich mich täuschen. Zum Sieg hat es dennoch gereicht. Auf jeden Fall nicht ganz ohne das Spiel! Ach ja, und die Anspielung auf die Deutschlandfarben ist bestimmt beabsichtigt 😉

Siegerehrung von Ice PoolEs gab auch ein kleines Turnier für Ice Cool, dem zum Kinderspiel des Jahres nominierten Schnippspiel mit Pinguinen. Ich konnte mir den zweiten Platz sichern. Und die Preise waren super! Mit dem 3D-Drucker gedruckte Pinguin-Trophäen. Das findet auf jeden Fall einen Ehrenplatz bei mir zu Hause!

Drei Pinguine am TeichWo wir es gerade schon von Pinguinen haben: Die gab es im Luisenpark übrigens auch. Gegen Abend haben wir nämlich nochmal eine Runde durch den echt schönen Park gedreht. Wer mal in Mannheim ist, sollte sich einen Besuch auf keinen Fall entgehen lassen.
Und schon seltsam, wie man nach dem Lesen der Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling bei Pinguinen immer an das Känguru denken muss. Naja. die drei da schienen jedenfalls nichts Böses oder Kapitalistisches im Schilde geführt zu haben. Die haben lieber faul die Sonne genossen. In dem Sinne wünsche ich euch schönen und sonnigen Tag!