Blick von schräg oben auf die Nacht der Spieler

12von12: Nacht der Spieler 2017

Alle guten Dinge enden irgendwann. Und so auch die Nacht der Spieler am vergangenen Samstag. Aber nach zwölf Stunden reinster Spielerei ist das auch nur verständlich. Das Event ging von 4 bis 4 und lässt sich mit folgendem Bildmaterial Revue passieren lassen:

 

Gruppe spielt TakenokoRund 100 Leute haben sich zu diesem Abend, der im Zuge von Stadt-Land-Spielt stattgefunden hat, versammelt. Das größte Lob gebührt hier dem Spieleclub Griesheim, der die Räumlichkeiten und die Bewirtung zur Verfügung gestellt hat. Rechts seht ihr den Hauptverantwortlichen beim Takenoko spielen. Ob der Bambus dort besser geschmeckt hat, als die selbstbelegten Brötchen, bleibt fraglich 😉

Gruppe spielt Captain SonarMittlerweile sieht man es eigentlich auf jedem größeren Spieletreffen: Captain Sonar. Auch ich hatte ein paar Mal darüber berichtet. Es ist und bleibt ein klasse Spiel, das sich noch ein paar Jahre in Handreichweite im Regal halten wird. Wer sich übrigens über den Sekt wundert: Da ich zwei Tage vor der Nacht der Spieler Geburtstag hatte, hab ich anstatt zu feiern einfach alle meine Freunde dorthin eingeladen und mit ihnen ein wenig angestoßen.

Gruppe spielt VuduHinten seht ihr die schon sehr dezimierte Spieleausleihe. im Vordergrund wird Vudu gespielt, worüber ich hier schon Mal berichtet habe. Genaue Augen sehen hinten rechts meinen Koautoren Basti. In jedem Fall ist das Foto wohl ein wenig zu früh entstanden, da irgendwie noch keine komischen Verrenkungen zu sehen sind.

Gruppe spielt Gaia ProjectEin besonderes Highlight des Abends war die Vorstellung eines neuen Prototypen von Feuerland. Der Geschäftsführer Frank Heeren persönlich war da und hat uns Gaia Project vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein futuristisches Terra Mystica, das sogar über eine Single-Player-Variante verfügt. Wir dürfen bis November gespannt sein, wenn man es endlich kaufen kann.

Spielsituation von King of TokyoEs gibt einige, die es nicht mögen. Aber allein die Grafiken sind doch schon sooooooo cool. Da kann man doch mal vergessen, dass King of Tokyo halt auch ein Würfelspiel ist. Wie man sieht, macht es aber wohl auf jeden Fall hungrig so große Monster durch Tokyo zu jagen 😉

Gruppe spielt Puerto RicoHuch? Wer hat denn da nicht mit einem Foto gerechnet? Mein Koautor Sven, der meistens so Brocken wie Supremacy rezensiert, tut hier gerade sein bestes, seinen Mitspielern Puerto Rico zu erklären. Lustigerweise haben die am Nachbartisch das auch gerade gespielt. Interessant, wie so ein altes Spiel noch so fasziniert!

7-Wonders-Turnier, zwei Tische und zwei GruppenHeiß her ging es auch beim Turnier von 7 Wonders. Obwohl es nur sechs Voranmeldungen gab, haben sich dann doch vier Spieltische zusammen gefunden, die um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft gekämpft haben. Außerdem gab es ein paar nette Spielepreise für die Gewinner, wie z.B. Pandemie - Die Seuche.

Gruppe spielt einen DungeoncrawlerIch weiß zwar nicht, welches Spiel die Jungs hier gespielt haben, aber es sah nach einem ziemlich fancygen Dungeon-Crawler aus, den ich auch gern mal ausprobieren würde. Übrigens als Stargast auf diesem Bild: Brettspieltwitterer Pöppelwolf! (Edit: Es war Massive Darkness, Dank an Pöppelwolf!)

Gruppe spielt LemmingeHier nochmal Basti, zusammen mit Dennis, einem guten Freund, der neben Brettspiele zu spielen auch selbst Musik macht. Eines seiner Bandprojekte heißt Not My Monkeys, vielleicht wollt ihr ja mal reinhören! Im Bild spielen die vier jedenfalls Lemminge von Amigo. Zum Glück leben sie alle nach der Partie noch 😉

Zwei Personen moderieren ein Brettspiel-JeorpardyMein persönliches Highlight war das Spiele-Jeorpardy, das ich und meine zauberhafte Komoderatorin geleitet haben. Wer Jeorpardy kennt, weiß, dass es sich dabei um ein Quiz handelt, bei dem Frage und Antwort vertauscht sind. Die Fragen bzw. Antworten hatten natürliche alles was mit der Spieleszene zu tun. Hier merkte man aber die Heterogenität des Publikums. Während manche bei jeder Frage wie aus der Pistole geschossen antworteten, konnte manche nur eine oder zwei Fragen beantworten. Die Nacht der Spieler war zwar als Vernetzungsveranstaltung für die Mitglieder der verschiedenen Spielekreise gedacht, aber da auch die Öffentlichkeit eingeladen war, werden wir wohl beim nächsten Mal (sollte es eins geben) auch ein paar fachfremde Kategorien wählen. Da zwischendurch aber auch ab und an der Saal in schallendes Gelächter ausgebrochen ist, hatten hoffentlich alle doch irgendwie ihren Spaß 🙂

Gruppe spielt Werwolf VollmondnachtEine Runde Werwölfe durfte natürlich nicht fehlen. Um genau zu sein, war es aber eine Runde Werwölfe - Vollmondnacht, der Kurzspielvariante von Werwolf. Ein Tag, eine Nacht, dann ist vorbei. Mittlerweile gibt es dafür auch schon eine Erweiterung. Solche Deduktionsspiele treiben mich jedenfalls in den Wahnsinn. Irgendwie schaffe ich es immer, den Verdacht auf mich zu lenken. Geht es euch da ähnlich? 😀

Geschenke auf einem TischDer Abend hatte natürlich noch viel mehr zu bieten, als die paar Bilder nun zeigen konnten. So konnte ich beispielsweise endlich mal Terraforming Mars und Roll for the Galaxy testen. Das letzte Bild soll aber an dieser Stelle mein Gabentisch sein. Danke an alle, die bei der Nacht der Spieler waren. Ganz besonderen Dank gilt aber meinen Freunden, die gleichzeitig an meinen Geburtstag gedacht haben und mich überreich beschenkt haben. Auf dem Bild fehlt noch ein Machi Koro, welches gerade umgetauscht wird, da ich es schon hatte. Aber dass das bei über 300 Spielen irgendwann mal passieren wird, war ja klar 😉

Soweit fürs Erste. Mir hat die Veranstaltung einen Riesenspaß gemacht und es würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr wieder zustande kommt und ebenso viele oder noch mehr Leute den Weg zu uns finden würden! Wie hat es euch denn gefallen? Und wer würde in einem Jahr vorbeischauen? Oder, falls ihr nicht da wart, was ist eure Ausrede? 😛

P.S.: Es gab auch ein Medienecho im Darmstädter Echo (Der Wortwitz sei mir an der Stelle gegönnt 😉 ). Nachlesen könnt ihr das hier.